Storys to imagine

Armut in Deutschland

Was so manch ein Schweizer aufgrund der billigen Aldi-Preise vieleicht schon immer geahnt hat, ist jetzt amtlich.

Deutschland ist ein armes Land. Ist es wirklich arm? In einem Vergleich mit der Welt wohl kaum. Auch in einem europäischen Vergleich findet sich das Land im oberen Mittelfeld. Grundlage dieser Daten ist der Human Development Index (kurz HDI), der als eins der zuverlässigsten Messinstrumente angesehen wird, wenn es um den Entwicklungsstand eines Landes geht. Siehe hier.

Dort steht Deutschland auf Platz 20. Die Schweiz auf Platz 7. Führend sind die Skandinavier. Interessant ist, wer heutzutage alles vor Deutschland steht: Frankreich, Italien und Grossbritannien. Das ist bemerkenswert, da zumindest die ersten beiden bekanntlich jede Menge Armut beherbergen. Scheinbar steht es also wirklich schlecht um das Nachbarland.

Als Schuldiger wird in Deutschland offenbar gerne die Managerklasse angesehen. Und dort hat sich ein Schweizer zum Hasssymbol Nummer eins aufgeschwungen.

Nämlich der Ackermanns, Josef aus Mels (SG). Er arbeitet bei der Deutschen Bank. Eine privatisierte nationale Instutition in Deutschland. Und das ist der freundliche Herr, der das positive Ansehen der Schweiz in Deutschland zu Zeit torpediert:

(Quelle: www.syti.net) Josef, hier mal wieder in der Schweiz. WEF in Davos.

 

und nochmal zur Veranschaulichung. Das hält man ihm vor, die gewachsene Armut vor der eigenen Haustür:

(Quelle: www.halz.org)

 

Natürlich nicht nur ihm alleine, aber was wäre das für ein Blog, wenn er nicht ab und zu übertreiben würde ;-)

25.10.06 11:30, kommentieren

Linksfahrer de Suisse

Bekanntlich haben wir in der Schweiz ein fast uneuropäisches Verhältnis zum autofahren. Zum einen halten wir uns am konsequentesten an die Verkehrsregeln (kein Wunder bei der Totalüberwachung und den Bussen).

Zum anderen verstehen nur wenige Autofaher mit einer Verkehrssituation umzugehen, die nicht zwangsläufig den Regeln entspricht.

Ich finde es immer lustig, wie Italiener und Österreicher (aber auch Bündner) auf die hiesigen Regeln pfeifen. Die Franzosen und die Deutschen halten sich schon eher dran. 

Wer kennt sie nicht diese Szene (man denke sich noch die durchgezogene Linie weg):

 

In Österreich bei unsren dauermeckernden Nachbarn wurde vor einiger Zeit eine Kampagne gestartet, die die Autofahrer überall dran erinnert, wieder auf die Rechte Spur zu fahren.

Siehe u.a. hier:  ORF


Wäre das nicht auch was für die Schweiz? 

1 Kommentar 23.10.06 14:13, kommentieren

Oerlikon...

...ist nicht nur ein Zürcher Quartier, nämlich dieses hier:

Quelle: www.eschenpark.ch

 

Sondern auch ein Hersteller von Schweisstechnik. Nicht das W vergessen ;-)

Quelle: www.kostroj.com

 

Nein ich erschrack letzt förmlich als ich auch noch das hier sah:

Quelle: unbekannt

 

ein wenig mehr gegoogelt und ich fand heraus, dass es sich um einen kanadischen Waffenhersteller handelt. Warum heisst der aber Oerlikon? Stammt der Gründer von dort? Und warum kauft die Schweizer Armee Waffen dort (siehe Bild oben). Na wurden die Vertreter der Schwiizer Armee wohl aufgrund des Namens etwas schwach.

Wie auch immer der Waffenhersteller hat auch was mit der US-amerikanischen Homeland Security zu tun. Und die ist ja negativ bekannt.

Hoffentlich denke ich jetzt nicht permament nur noch an Waffen, wenn ich mal wieder in Oerlikon bin...

...denn Oerlikon hat auch positive Seiten:

Quelle: http://www.firmen-web.ch/model/

 

23.10.06 13:54, kommentieren

Supermärkte in der Schweiz

Was gibt es für Supermärkte in der Schweiz?

Mein hiermit veröffentlichter kleiner Einkaufsführer teilt das nach Preisklasse wie folgt ein:

 

Luxussegment

  • Globus (Migrosgruppe)

Gehobenes Segment

  • Coop
  • Eurospar

Normal

  • Migros
  • Carrefour

Niedrig

  • Denner

Billig (aber deswegen nicht billig wirkend oder schlechte Qualität!)

  • Aldi

Wenn ich was vergessen habe, schreibt das bitte in die Kommetare rein. Werde einfach das Gefühl nicht los, dass es noch was gab. Vieleicht im Tessin oder der Romandie?

Wer Carrefour nicht kennt: Es ist ein Grosssupermarkt (kein Grossmarkt) überall auf der Welt und aus Frankreich stammend. Ähnlich wie Real in Deutschland oder Wal-mart in Italien & USA.

So sieht er aus:

(Quelle: www.gisparis.com)

 

Bin mir aber nicht ganz sicher, ob man es auch in eine Klasse zu Coop stecken kann. Ich empfehle auf jeden Fall preislich gesehen den Aldi und von der Atmospähre einen grösseren Coop oder den Eurospar.

Da man Aldi und Eurospar aber nicht überall findet läuft es am Ende immer darauf hinaus:

Preiwert einkaufen:

  • Migros

"Besser" einkaufen:

  • Coop
Diese beiden Märkte gibt es quasi überall auch in kleineren Orten. Ich hoffe ich konnte mal Licht in den dunklen Supermarkthimmel bringen.

11.10.06 17:58, kommentieren

Die Schweiz (1)

Die Schweiz ist ein kleines Land, eingeklemmt zwischen den grossen "Kantönlis" Frankreich, Deutschland und Italien. Ausserdem bildet die Schweiz ein gemeinsame Grenze zu Österreich und klemmt gemeinsam mit diesem das kleine Land Lichtenstein ein.

Nicht zu vergessen ist die detsche Enklave Büssingen. Auch diese wird vom Kanton Schaffhausen umschlossen.

Alle die Kulturen dieser Nachbarländer finden in der Schweiz ihr Pendant. Meist in Form einer etwas abgewandelten Kultur des jeweiligen grossen Kantons und einer Sprache, die bei Bewohnern des jeweiligen grossen Kantons erstmal Erstaunen hervorruft.

Für gewöhnlich verstehen die Deutschen erstmal relativ wenig bis gar nichts und halten "Schwiizerdütsch" für einen weiteren deutschen Dialekt (was er wissenschaftlich gesehen ja auch ist). Das hören die Deutschschweizer allerdings ganz und gar nicht gerne. Franzosen dagegen lachen ab und zu über den Dialekt ihrer schweizerischen Sprachverwandten. Ja so gemein können sie sein, die Franzosen. Immerhin geben die Italiener den schweizerischen Sprachverwandten hin und wieder zu verstehen, dass sie doch eigentlich kein italienisch reden. Allein schon durch ein ablehnendes Verhalten dieser Diskriminierungen bilden die verschiedenen Völker in der Schweiz eine Gemeinschaft.

Aber bevor ich zuviel über Sprachverwandschaften schreibe, verdeutliche ich das lieber an einer Karte:


(Quelle: www.ilexikon.com) 

Hier sieht man die drei schweizerischen Sprachgebiete. Und was ist das vierte? Das ist Rätoromanisch, die einzige Sprache, die nur in der Schweiz gesprochen wird. Eine leicht abgewandelte Form gibt es zwar auch im nebenan gelegenem italienischen Trentino, dennoch kann man sagen, das Rätoromanisch sozusagen DIE Schweizer Nationalsprache ist.

Interessant nicht? Es kommt allerdings kein Schweizer auf die Idee das zu denken...

 

11.10.06 17:04, kommentieren